ME/CFS und Post-Covid
Behutsame Begleitung, die eingeschränkte Belastbarkeit und Reizempfindlichkeit ernst nimmt.
ME/CFS und Post-Covid können nahezu alle Bereiche des Lebens verändern. Was früher selbstverständlich war, kann viel Kraft kosten: Wege, Gespräche, Berührung, aufrechtes Sitzen oder auch nur die Verarbeitung äußerer Reize.
Ernst genommen werden
Viele Menschen mit ME/CFS oder Post-Covid erleben, dass ihre Beschwerden nicht verstanden, angezweifelt oder vorschnell psychologisch erklärt werden. Dabei handelt es sich um ernst zu nehmende körperliche Erkrankungen mit komplexen, vermutlich multifaktoriellen Ursachen.
Du musst deine Erkrankung bei mir nicht rechtfertigen. Dein Erleben, deine Wahrnehmung und deine Grenzen bilden die Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit.
Ein Rahmen, der sich an dir orientiert
Was während eines Termins möglich und hilfreich ist, kann sehr unterschiedlich sein. Je nach Belastbarkeit können wir Gespräche und Erklärungen begrenzen, Licht und Geräusche möglichst reduzieren, Pausen zulassen, die Körperposition anpassen und Berührung vorsichtig abstimmen. Du kannst vollständig bekleidet bleiben und jederzeit etwas verändern, unterbrechen oder beenden.
Belastungsgrenzen haben Vorrang
Bei ME/CFS kann körperliche, geistige oder emotionale Belastung zu einer zeitverzögerten und anhaltenden Verschlechterung der Beschwerden führen. Deshalb geht es nicht darum, Grenzen auszutesten oder zu überschreiten. Auch eine grundsätzlich angenehme Behandlung kann anstrengend sein. Deine eigene Erfahrung mit deinem Körper ist maßgeblich.
Was ich anbiete
Je nach Situation können ruhige Körperarbeit, achtsame Berührung, Gespräch und begleitete Körperwahrnehmung einzeln oder miteinander verbunden werden. Entscheidend ist nicht ein festes Programm, sondern ein Rahmen, der deine aktuelle Belastbarkeit und eine mögliche Zustandsverschlechterung nach Belastung berücksichtigt.
Medizinische Einordnung
Beschwerden, deren Ursache unklar ist oder die potenziell gefährlich sein können, sollten ärztlich abgeklärt werden. Meine Arbeit ersetzt keine notwendige ärztliche Behandlung. Eine wissenschaftliche Anerkennung der Wirksamkeit der von mir eingesetzten Methoden und Ansätze ist mir nicht bekannt.