Abschied, Verlust und Übergänge
Begleitung in Zeiten, in denen Vertrautes endet und Neues noch keine klare Gestalt hat.
Abschiede gehören zum Leben und können dennoch alles erschüttern. Ein Mensch stirbt, eine Beziehung endet, ein Beruf oder Lebensabschnitt geht zu Ende. Manchmal wurde eine Veränderung selbst gewählt und bringt trotzdem Trauer, Unsicherheit oder Orientierungslosigkeit mit sich.
Was da ist, darf da sein
Trauer und Übergänge folgen keinem festen Zeitplan. Es gibt nicht die eine richtige Weise, damit umzugehen. Im gemeinsamen Raum dürfen Worte entstehen – oder fehlen. Gefühle können sich zeigen, ohne erklärt oder beschleunigt werden zu müssen.
Den Körper einbeziehen
Verlust und Veränderung werden häufig auch körperlich erlebt: als Enge, Unruhe, Erschöpfung, Erstarrung oder fehlender Boden. Gespräch, Körperwahrnehmung, Atem, Bewegung, Rituale und achtsame Berührung können dabei unterschiedliche Zugänge eröffnen.
Begleitung ohne fertiges Ziel
Körperorientierte und körperpsychotherapeutische Begleitung kann dabei helfen, dem Erlebten Raum zu geben, körperliche Reaktionen wahrzunehmen und allmählich einen eigenen Umgang mit der veränderten Lebenssituation zu finden. Es geht nicht darum, einen Verlust möglichst schnell hinter sich zu lassen.
Bei schweren oder anhaltenden psychischen Krisen kann zusätzliche psychotherapeutische oder ärztliche Unterstützung notwendig sein.
Medizinische Einordnung
Beschwerden, deren Ursache unklar ist oder die potenziell gefährlich sein können, sollten ärztlich abgeklärt werden. Meine Arbeit ersetzt keine notwendige ärztliche Behandlung. Eine wissenschaftliche Anerkennung der Wirksamkeit der von mir eingesetzten Methoden und Ansätze ist mir nicht bekannt.