Angst, Stress und innere Anspannung

Körperliche Signale wahrnehmen, Schutz respektieren und neue Erfahrungen von Halt ermöglichen.

Stress und Angst zeigen sich nicht nur in Gedanken. Der Atem verändert sich, Muskeln spannen an, der Blick wird enger, Schlaf und Verdauung können beeinträchtigt sein. Manche Menschen fühlen sich dauerhaft alarmiert, andere ziehen sich zurück oder verlieren den Kontakt zu ihrem Körper.

Schutzreaktionen respektieren

Anspannung, Wachsamkeit oder Rückzug haben häufig eine schützende Funktion. Ich versuche deshalb nicht, diese Reaktionen gegen deinen Willen „wegzumachen“. Zunächst geht es darum, wahrzunehmen, was Sicherheit, Abstand und Orientierung unterstützt.

Ein körperpsychotherapeutischer Zugang

Angst, anhaltender Stress und innere Anspannung können ein körperpsychotherapeutisches Behandlungsanliegen sein. Je nach Situation können Gespräch, Körperwahrnehmung, Atem, Bewegung, Hypnose oder achtsam vereinbarte Berührung einfließen. Du entscheidest mit, was geschehen darf. Zustimmung kann jederzeit verändert oder zurückgenommen werden.

In akuten Krisen

Bei akuten Krisen sowie bei Selbst- oder Fremdgefährdung ist mein Angebot nicht die richtige Anlaufstelle. Dann ist unmittelbar psychiatrische, ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe erforderlich.

Medizinische Einordnung

Beschwerden, deren Ursache unklar ist oder die potenziell gefährlich sein können, sollten ärztlich abgeklärt werden. Meine Arbeit ersetzt keine notwendige ärztliche Behandlung. Eine wissenschaftliche Anerkennung der Wirksamkeit der von mir eingesetzten Methoden und Ansätze ist mir nicht bekannt.