Psychosomatische Beschwerden

Körperliches und seelisches Erleben zusammendenken, ohne Beschwerden vorschnell zu erklären.

Körper und Psyche sind keine getrennten Welten. Erfahrungen, Gefühle und Belastungen können körperlich spürbar werden – zugleich haben körperliche Erkrankungen Auswirkungen auf das seelische Erleben.

Nicht eingebildet und nicht „nur psychisch“

Der Begriff psychosomatisch darf nicht dazu führen, reale Beschwerden abzuwerten oder vorschnell auf eine vermeintlich seelische Ursache festzulegen. Ich verstehe ihn als Einladung, körperliche, emotionale, biografische und soziale Zusammenhänge offen wahrzunehmen.

Körperpsychotherapeutische Behandlung

Psychosomatische Beschwerden können im Rahmen meiner heilpraktischen Tätigkeit ein konkretes Behandlungsanliegen sein. Über Berührung, Bewegung, Atem, Gespräch und fokussierte Aufmerksamkeit beziehen wir körperliches und seelisches Erleben gemeinsam ein. Dabei geht es nicht darum, Beschwerden vorschnell zu erklären, sondern ihre Zusammenhänge differenziert wahrzunehmen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Offen für unterschiedliche Zusammenhänge

Eine körperorientierte Begleitung legt nicht vorab fest, wodurch Beschwerden entstanden sind. Welche Form der Arbeit geeignet ist, klären wir individuell und im Bewusstsein, dass körperliche und seelische Zusammenhänge unterschiedlich gewichtet sein können.

Medizinische Einordnung

Beschwerden, deren Ursache unklar ist oder die potenziell gefährlich sein können, sollten ärztlich abgeklärt werden. Meine Arbeit ersetzt keine notwendige ärztliche Behandlung. Eine wissenschaftliche Anerkennung der Wirksamkeit der von mir eingesetzten Methoden und Ansätze ist mir nicht bekannt.